Handgefertigte Schuhe der Schuhmacherei Baumbach sind Gebrauchsgegenstände, die zum Tragen an den Füßen bestimmt sind.
Sowohl bei Neuanfertigungen als auch bei Reparaturen wird jeder Schuh vor der Weitergabe an den Kunden sorgfältig geprüft. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, dass
Klebungen unterliegen grundsätzlich einem natürlichen Alterungs- und Belastungsprozess und sollten daher in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Sich lösende Klebungen können eine erhöhte Stolpergefahr darstellen.
Bei sachgemäßer Verwendung gelten Schuhe als sicher. Bei unsachgemäßem Gebrauch kann es – wie beim Barfußlaufen auch – zu Stolpern, Ausrutschen, Druckstellen oder allgemeiner Ermüdung kommen.
Bitte tragen Sie Schuhe in passender Größe, nutzen Sie sie ihrem Zweck entsprechend und lassen Sie sie nach dem Tragen trocknen.
Sollte es wider Erwarten zu sicherheitsrelevanten Problemen kommen, wenden Sie sich bitte an:
Schuhmacherei Baumbach
Inhaber: Andreas Baumbach
Poststraße 17
65191 Wiesbaden-Bierstadt
Telefon: +49 611 950 5489
E-Mail: [email protected]
Diese Risikobeurteilung bezieht sich auf die Verwendung handgefertigter Schuhe der Schuhmacherei Baumbach in unterschiedlichen Lebenslagen, darunter Alltag, Beruf, Freizeit sowie Situationen, in denen Menschen Schuhe tragen, weil sie nicht barfuß sein möchten.
Ziel dieser Bewertung ist die Identifikation möglicher Gefährdungen, die sich aus dem Tragen von Schuhen an den Füßen ergeben können.
Sturz- und Stolpergefahr
Schuhe können Stolpern verursachen, insbesondere beim Gehen.
Schnürsenkel können – sofern nicht gebunden – eine zusätzliche Herausforderung darstellen.
Absätze können in Ritzen, Gullydeckeln oder gesellschaftlichen Erwartungen hängen bleiben.
Rutschgefahr
Auf nassen, vereisten oder überraschend glatten Untergründen kann auch eine Sohle an ihre Grenzen kommen.
Dies gilt insbesondere für Untergründe, die von Natur aus rutschig sind.
Druck- und Reibungseinwirkungen
Neue Schuhe können Druckstellen verursachen, wenn der Fuß noch nicht verstanden hat, was von ihm erwartet wird.
Blasenbildung ist möglich und gilt als bekanntes Übergangsphänomen.
Haltungsveränderungen
Schuhe können Einfluss auf Gangbild, Haltung und Selbstwahrnehmung nehmen.
Besonders gut sitzende Schuhe können zu vermehrtem Gehen führen.
Überbeanspruchung
Längeres Stehen oder Gehen in Schuhen kann Müdigkeit verursachen.
Dies gilt allerdings auch für das Stehen oder Gehen ohne Schuhe.
Mikrobiologische Aspekte
Füße können schwitzen.
Schuhe können dieses Schwitzen begleiten.
Geruchsbildung
Bei unzureichender Trocknung kann es zu Geruchsbildung kommen, die von Beteiligten als unangenehm empfunden wird.
Eine gesundheitliche Gefährdung geht hiervon in der Regel nicht aus, wohl aber eine soziale.
Hitzeeinwirkung
Schuhe können sich bei hohen Außentemperaturen erwärmen.
Leder ist nicht klimatisiert.
Kälteeinwirkung
Schuhe bieten Schutz vor Kälte, jedoch keinen vollständigen Ersatz für Vernunft.
Entscheidungsbelastung
Die Wahl falscher Schuhe kann Unzufriedenheit auslösen.
Besonders betroffen sind Situationen mit Dresscodes, langen Wegen oder gesellschaftlicher Beobachtung.
Emotionale Bindung
Hochwertige Schuhe können eine emotionale Beziehung erzeugen.
Schäden oder Abnutzung können als persönlicher Verlust empfunden werden.
| Gefährdung | Wahrscheinlichkeit | Schwere |
|---|---|---|
| Stolpern beim Gehen | gering bis mittel | gering |
| Rutschen auf Glätte | mittel | mittel |
| Blasenbildung | mittel | gering |
| Müdigkeit | hoch | gering |
| Geruchsbildung | mittel | sozial relevant |
| Existenzielle Zweifel wegen falscher Schuhwahl | gering | subjektiv hoch |
Schuhe in passender Größe tragen.
Schnürsenkel binden.
Untergründe beachten.
Schuhe gelegentlich ausziehen.
Schuhe regelmäßig trocknen lassen.
Wechselpaare nutzen.
Füße waschen.
Schuhe ihrem Einsatzzweck entsprechend wählen.
Pausen einlegen.
Bei Bedarf sitzen.
Schuhe nicht überschätzen.
Schuhe nicht unterschätzen.
Im Zweifel einen Schuhmacher fragen.
Trotz aller Maßnahmen verbleibt ein Restrisiko, das sich aus der Tatsache ergibt, dass Menschen sich bewegen.
Dieses Restrisiko wird als gesellschaftlich akzeptiert eingestuft.
Die Verwendung handgefertigter Schuhe ist bei sachgemäßer Nutzung sicher.
Die identifizierten Risiken sind überwiegend gering und stehen in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen, insbesondere:
Schutz der Füße
Ermöglichung von Fortbewegung
Vermeidung gesellschaftlicher Irritationen
